Tag der Menschenrechte
In diesem Jahr gab es nach einer zentralen Auftaktveranstaltung, die von den KollegInnen Dirk Wolter, Hagen Schwartz, Martin Hiltawski, dem Schulleiter Julian Anselm sowie der SchülerInnenband mit Solodarbietungen von Patrizia Esposito in der Aula gestaltet wurden, verschiedendste Workshops, die sich allesamt um das Thema der „respektvollen und gewaltfreien Kommunikation“ drehten.
In Kooperation mit der Videonale im Kunstmuseum Bonn wurde am Vormittag ein Videoworkshop angeboten. Dieser drehte sich um die Arbeiten „Tugging Diary“ und „Muted Bridges“ 2019-2021 der Honkong-chinesischen Künstlerin Yan Wai Yin. Yan Wai Yin würdigt und belegt darin den Mut und die Kraft der protestierenden Menschen gegen die Auslieferungsgesetze der chinesischen Regierung und schaffte so ein künstlerisches Zeitdokument gegen das Vergessen und Verleugnen. 25 SchülerInnen aus unterschiedlichen Bildungsgängen arbeiteten dazu interaktiv unter der Leitung der Autorin Lisa James aus Köln. Diese sowie die dann den Tag abschließende Abendveranstaltung wurden von den Kunstlehrerinnen Anna Rindermann und Hella Kunst organisiert und moderiert.
Am Abend wurde die Aula des RWB für einen zweite Videokunstveranstaltung für das kultur- und politikinteressierte Publikum im Raum Bonn geöffnet. Dabei ging es darum, die Videoarbeit „Ständig auf dem Sprung sein“ des Künstlers Marcel Odenbach aus dem Jahr 1995 zunächst physisch erlebbar zu machen und sie nach dem großformatigen Screening zu diskutieren. Das nur 5.36 Minuten lange Kunstvideo collagiert darin audiovisuelle Passagen und Momente von individuellen und globalen Grenzüberschreitungen und deren mögliche Bedeutung für Individuum und Gesellschaft.
Neben angemeldeten Bonner BürgerInnen unterschiedlichen Alters waren acht SchülerInnen des RWB und des Rheinbacher St. Josephs-Gymnasiums dabei. Besonders danken wir Josephine Kühnel, Vanessa Scholz, Paula Himstedt und Alina Sal vom RWB für die tolle Mitarbeit bei der Organisation des Abends sowie Lea Nießeri und Daniel Meißner und den Kunstlehrerinnen Annabel Fabry und Hella Kunz für die Einführung in die Arbeit. Zuletzt danken wir Annette Ziegert und Tasja Langenbach (Videonale) sowie den Künstlnnen. Das RWB plant noch weitere Kooperationen mit der Videonale im Schuljahr 2024/25. Neben Ausstellungsbesuchen sind Workshops für SchülerInnen des RWB und eine weitere frühabendliche Videokunstveranstaltung im Frühjahr 2025 geplant.



