Modernisierung des Beruflichen Gymnasiums
Ab dem Schuljahr 2027/28 soll das Berufliche Gymnasium moderner und stärker auf Studium, Ausbildung und Beruf ausgerichtet werden. Das Abitur bleibt die Allgemeine Hochschulreife und ermöglicht weiterhin grundsätzlich ein Studium an allen Hochschulen. Gleichzeitig wird die berufliche und praktische Orientierung gestärkt.
Besonders wichtig für die Studien- und Berufsorientierung:
- Schülerinnen und Schüler erwerben neben dem Fachwissen wichtige Fähigkeiten für Studium und Berufsleben, zum Beispiel Präsentieren, selbstständiges Arbeiten, Problemlösen und Projektarbeit.
- Neben klassischen Klausuren sollen praxis- und projektorientierte Leistungen stärker berücksichtigt werden.
- Neu ist ein fünftes Abiturfach, das in der Regel als Präsentationsprüfung durchgeführt wird. Alternativ ist beispielsweise ein Forschungsprojekt oder eine wissenschaftsorientierte Arbeit möglich.
- Die Beruflichen Gymnasien werden übersichtlicher in acht Schwerpunkte gegliedert: Gestaltung, Gesundheit, Informatik, Naturwissenschaften, Sozialpädagogik, Sport, Technik und Wirtschaft.
- Die Verbindung
Kurz gesagt: Das Berufliche Gymnasium bereitet gezielt auf die Zeit nach der Schule vor. Es verbindet die Allgemeine Hochschulreife mit beruflichen Kenntnissen und praktischen Erfahrungen. Dadurch erhalten Schülerinnen und Schüler eine gute Grundlage für die Entscheidung zwischen Studium, Ausbildung und Beruf.
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