ESG und RWB besiegeln Kooperation

Ab dem neuen Schuljahr gehen die Elisabeth-Selbert-Gesamtschule und das Robert-Wetzlar-Berufskolleg gemeinsame Wege – ganz im Sinne der NRW-Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss!“.

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich die beiden Schulleiter Herr Meyer (ESG) und Herr Anselm (RWB) zu einem intensiven Austausch. Begleitet wurden sie von den zuständigen Koordinatorinnen Frau Zöllner und Frau Grünwald, die bereits im Vorfeld gemeinsam Strategien entwickelt hatten, um Schülerinnen und Schüler bestmöglich beim Übergang von der Schule in die berufliche Orientierung zu unterstützen.

Ziel des geschlossenen Kooperationsvertrags ist es, den Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule frühzeitig Einblicke in die vielfältigen Angebote eines Berufskollegs zu ermöglichen. Bereits im November erhalten die Achtklässlerinnen und Achtklässler die Gelegenheit, im Rahmen von Berufsfelderkundungen duale und schulische Ausbildungsberufe am Robert-Wetzlar-Berufskolleg kennenzulernen. Dabei sammeln sie praxisnahe Erfahrungen – etwa in der Großküche, im Kosmetiksalon oder im sozialen Bereich bei der Arbeit mit Kindern.

Für den 3. Aktionstag Berufliche Bildung, an dem sechs Berufskollegs der Region Bonn/Rhein-Sieg ihre Türen öffnen, werden die Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule gezielt vorbereitet. Sie erhalten umfassende Informationen zu Bildungswegen und Möglichkeiten an Berufskollegs und werden individuell beraten, damit sie den 14. November optimal für ihre persönliche Zukunftsplanung nutzen können.

Die Abschlussklassen der Gesamtschule sind schon vorher eingeladen: Am 6. Oktober 2026 findet die 3. Praktikums- und Ausbildungsplatzmesse MATCH statt. Organisiert wird die Messe vom Robert-Wetzlar-Berufskolleg gemeinsam mit dem benachbarten Ludwig-Erhard-Berufskolleg auf dem Campus Kölnstraße. Rund 60 Unternehmen aus der Region präsentieren sich dort an Messeständen und in Workshops.

Die gemeinsamen Veranstaltungen sollen dazu beitragen, Berührungsängste gegenüber dem großen System Berufskolleg abzubauen, den Campus an der Kölnstraße kennenzulernen und die Jugendlichen bestmöglich auf ihre individuelle berufliche Orientierung vorzubereiten.


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